Das richtige Futterangebot...

In unserer Wellensittichgruppe wird bei dem Thema Futter sorgfältig auf Nährstoffe, Mineralien, Vitamine und wichtige Spurenelemente geachtet. Genauso wichtig ist eine gewisse Abwechselung des Futterangebotes. So gibt es hier Gemüse und diverse Kräuter als Mix 1 - 2 mal pro Woche. Obst mögen unsere Welli's natürlich auch sehr gern, genauso gern fressen sie Quell- oder Keimfutter. Hiervon gibt es aber nicht ganz so häufig weil es sehr nahrhaft ist. Im Frühling und Sommer werden viele Wildgräser gesammelt und natürlich auch durch eigenen Anbau in der Außenvoliere angeboten. Wichtig, das einfache Körnerfutter wird mit Knaulgrassamen gestreckt und täglich als Hauptfutter angeboten. Zwischendurch darf natürlich das Eifutter nicht fehlen, ist es doch zur Brutvorbereitung unverzichtbar, aber auch als Nahrungsergänzung immer willkommen. Das schöne an der Zubereitung der einzelnen Mahlzeiten ist, man kann quasi alles miteinander variieren, z.B. Möhren und Paprika mit Gurke und Haferflocken in dem Küchenchef häckseln, wenn möglich etwas Möhrengrün dazu und schon ist ein Welli-Festmahl zubereitet! Anstatt Möhrengrün geht auch Petersilie, Zitronenmelisse oder Basilikum sehr gut.




Quell - Keimfutter...

...zur Herstellung von Quell - Keimfutter benötigen wir ein Honigglas. Der Deckel wird mit einem 3mm Bohrer auf einer Seite gelocht. Wichtig: benutzt kein Marmeladenglas, der Deckel ist aus Blech und wird nach dem Bohren rosten.

Eine Quell-Keimfuttermischung in das Glas einfüllen, max. 1/3 des Glases füllen (Bild 1), mit Wasser auffüllen und den Deckel verschließen (Bild 2). Das Wasser durch die Löcher im Deckel abgießen. Nun das Glas wieder öffnen und neu auffüllen, gern beim Abgießen etwas schütteln. Diesen Spülvorgang wiederholen bis das Wasser beim Auffüllen nicht mehr trüb wird. Jetzt das gefüllte Glas mit geschlossenem Deckel stehen lassen und nach 3-4 Std erneut abgießen und neu auffüllen. Nach 6-8 Std das Wasser abgießen und die Körner mehrfach Spülen. Nun ist das Futter als Quellfutter anzubieten, wenn jetzt das Futter regelmäßig weitergespült und mit geschlossenem Deckel für weitere 24 Std steht, kann man schon die ersten Keime entdecken. Jetzt ist das Keimfutter am Gehaltvollsten, und wie man unschwer an unseren Welli's erkennen kann, auch am leckersten. Wenn die Keime etwa 1cm lang sind wird das Futter zu bitter und bleibt im Futternapf...

Achtung, bei sehr warmen Wetter darauf achten das die Herstellung nicht in zu warmen Räumen (möglichst unter 20 Grad, im Kühlschrank ist es zu kalt, keine Keimbildung) geschieht, es können sich sehr schnell im warmen feuchten Milieu Pilze bilden die für unsere Welli's zu ernsthaften Erkrankungen führen. Zu erkennen am sehr untypischen säuerlichen Geruch, und natürlich nicht sichtbar. Aus diesem Grund empfehlen wir Anfangs das Quell-Keimfutter an kalten Tagen herzustellen, dann vor jedem Anbieten den Deckel öffnen und riechen. Mit ein wenig Übung erkennt man sehr schnell ob das Futter für die Vögel genießbar ist. In einigen Internetforen oder Homepages ist zu lesen, das an warmen Tagen ein Anti-Pilz Zusatz ins Wasser gemischt wird um einer Verpilzung vorzubeugen - für uns absolut keine Option, wir möchten ja auch keine Chemischen Mittel in unserer Nahrung haben. Deshalb gibt es bei uns in den Sommertagen kein Quell - Keimfutter.



Gemüse & Obst Spieße

Hierbei handelt es sich um grob geschnittenes Gemüse wie Gurke, Paprika, Möhre, Äpfel oder Birnen u.s.w. Aufgespießt wird das ganze auf Spieße aus der Nagerabteilung im Zoofachgeschäft. Achtung, die fertigen Spieße bei warmen Temperaturen nicht zu lange anbieten. Das Gemüse oder auch das Obst wird recht schnell schimmelig, also Pilzsporen die absolut giftig für unsere Welli's sind!! Wir nehmen die fast immer kahlgefressenen Spieße nach spätestens 2 Stunden aus der Voliere....


Fortsetzung folgt......

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